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Die Tradition hat gerufen und Sventana war wie Jahr für Jahr zur Stelle.

Der 1. Mai zählt seit Jahrzehnten als Start in die neue Saison. Mit viel Spaß und fröhlichen Klängen wird früh morgens durch Bornhöved gezogen um die Bürgerinnen und Bürger zu wecken, so auch in diesem Jahr.

Früh morgens um viertel nach 6 trafen sich die Ersten fleißigen um einen großen Pavillion auf dem Festplatz zu errichten und bauten alles für den späteren Kaffe und Kuchenstand auf - Für mich eindeutig zu früh ;o)

Nach getaner Arbeit ging es dann los: Die Saison 2011 wurde eröffnet!

Hinter den ersten Bäumen brach die Sonne durch und wir zogen los, um Bornhöved zu früher Morgenstund aus den Betten zu reißen. Doch wieder einmal wurde es uns keineswegs verübelt, vielmehr freute man sich uns zu hören. Es ist immer wieder etwas ganz besonderes im eigenen Dorf zu spielen.

So traditionell wie das Maiwecken mittlerweile ist, wurden an anderen Stellen Traditionen gebrochen. Zum ersten Mal seit Anbeginn des Spielmannszuges wurde mit 2 gleichgestellten Stabführern marschiert, denn Ariana Klempan und Julia Pac wurden seit Anfang des Jahres genau dafür ausgebildet und geschult. Frisch vom D1-Leistungslehrgang als die Lehrgangsbesten zurückgekommen, hieß es für die beiden eine riesen Verantwortung zu übernehmen.


Nicht nur durch das Abschneiden als die Lehrgangsbesten, sondern insbesondere für die Umsetzung der neuen Aufgabe als Stabführer möchten wir den beiden unsere größte Anerkennung zusprechen - Vielen Dank euch beiden !

Gegen 8:15 Uhr kamen wir zum ersten Mal wieder zur Ruhe und hatten bei Guido ein wunderbares Frühstück und stärkten uns bei Kaffee, Kakao und Brötchen. Ermöglicht hatten uns dieses Frühstück Bozena und Ramona und ihr wisst, wie dankbar wir euch dafür sind! Danke noch einmal!

Nach der absolvierten zweiten Runde fanden wir uns mitsamt vielen Bornhöv'der Bürgerinnen und Bürgern in der Dorfmitte ein um feierlich den Maibaum zu richten. Im Anschluss durften wir vor einem tollen Publikum noch ein Konzert geben, welches mal wieder zeigte welch riesen Entwicklung wir in den vergangenen Jahren durchlebt haben. Wir präsentierten unser hochmodernes Repertoire und hatten Spaß bei einer zeitgleich tollen Leistung.

Sventana ist lange nicht mehr nur klassisch aufgestellt, vielmehr überaus zeitgemäß und somit für jung und alt immer wieder ein tolles Erlebnis.

Danke für die uns entgegengebrachte Wertschätzung unserer harten Arbeit, bei der jedoch nie der Spaß vergessen werden darf.

Wir freuen uns in absehbarer Zeit unser Können wieder unter Beweis stellen zu dürfen und verbleiben mit musikalisch Grüßen

Ihr

Sz Sventana e.V. - Mehr als "nur" Musik !

 

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Sventana beigeistert weit über 100.000 Jecken beim Kölner Karneval (weitere Bilder folgen !!)

Am 04.03 dieses Jahres, in einem Reisebus zwischen Bornhöved und Köln schallte es laut durch die Boxen:

Denn wenn et Trömmelche jeiht, 
dann stonn mer all parat, 
un mer trekken durch de Stadt, 
un jeder hätt jesaht: 
Kölle Alaaf Alaaf, Kölle Alaaf!

Einer DER Kölner Karnevalskracher.


 

Grund dafür war, dass der Sz Sventana e.V. sich wieder einmal, wie Jahr für Jahr auf den Weg nach Köln machte um das Land der Clowns, Kühe, Piraten und allen anderen Jecken kräftig aufzumischen.

Die Hinfahrt begann wie eh und je; 
Abfaaaahrt ! Oh Moment, ... der zweite Bollerwagen fehlt....              Abfaaaahrt ! Oh, neeee, ... die Brötchen für das komplette Frühstück fehlen ...
Dies' waren jedoch nur kleine Hürden und einer relativ zeitigen Abfahrt stand nichts mehr im Wege. Voller Vorfreude wurde dem Ortsschild entgegengefiebert, denn traditionell beginnt genau dort das Karnevalswochenende und wird mit Laolawelle, den ersten Kurzen sowie den ersten Bierchen gebührend gefeiert - die Vorfreude war so groß wie lange nicht mehr.

Pünktlich um Mitternacht gröhlte der gesamte Bus dann ein Happy Birthday Ständchen für Waldemar, der zum ersten Mal mit uns auf Reisen war, es im Nachhinein auch keineswegs bereuen konnte.

Spät Nachts In Bergisch Gladbach angekommen, bezogen wir schnell unser Quartier. Die Ersten gingen schlafen und einige feierten Waldemars Geburtstag in der nächstgelegenen Kneipe weiter. Das wir die letzten in der Kneipe waren und die Musik bereits seit über einer halben Stunde aus war störte uns nicht im Geringsten und wir gaben Norddeutsches Liedgut zum Besten. Unser Engagement wurde auch gebührend honoriert, so wurden wir keineswegs gebeten zu gehen, sondern bekamen folgendes in die Hand gedrückt:



Und da sagt noch mal jemand wir hätten kein Gesangstalent.


Samstag nach dem Frühstück (inklusive Brötchen) wurde es dann ernst; Bei bestem Wetter wurden die Instrumente hervorgeholt und die Generalprobe stand bevor. Als musikalischer Leiter war ich stolz auf die Truppe - Es wäre eine perfekte Generalprobe geworden, doch zum Glück wusste ich das zu verhindern, denn einer nicht ganz geglückten Generalprobe soll laut Sprichwort schließlich ein spitzen Auftritt folgen!

Gegen Ende der Generalprobe zerdepperte ich ungewollt somit eines meiner Felle auf den Timp Toms, welche insgesamt mit 3 Fellen bespannt waren. Was solls, zwei würden mir für dieses Wochenende auch reichen, ich hatte zwar für jedes Instrument Ersatz mit, für das meine jedoch nicht.

Dann ging es endlich zum ersten Umzug nach Bensberg. Die Stimmung und Gemeinschaft war klasse, wie sollte es auch anders sein ;o)

Zum Glück behielt die Generalprobe recht und es folgte ein riesen Auftritt, bei welchem ein jeder alles gab. Volker, unser Stabführer scheuchte uns in Schlangenlinien und sämtlichen Formationen an Zigtausend Jecken vorbei und nicht nur einmal durften wir uns auf Grund unserer Formationen anhören wie blöd wir doch wären mindestens 4-5 mal so viel wie alle anderen zu laufen.


 

Während des Auftrittes hatte ich es tatsächlich geschafft auch ein zweites Fell zu zerdeppern und somit fuhr Dirk, der weltbeste Hausherr unserer Unterkunft mit mir nach Köln um neue zu kaufen - Danke dafür! Währenddessen wurden vor Ort noch fleißig Süsigkeiten gesammelt.

In der Unterkunft wieder angekommen spielten wir abends viele Spiele wie Schrottjulklapp oder änliches, welche die Bauchmuskeln phasenweise überstrapazierten und man sich vor Gelächter kaum noch halten konnte.

Nach dem gemütlichen Beisammensein ging es dann im großen Tross wieder in unsere angestammte Kneipe, schließlich mussten wir unseren Recall wahrnehmen. Es wurde viel gefeiert und gelacht; gewundert wurde sich lediglich darüber, dass das Kölsch nie leer wurde obwohl keiner nachbestellte.

Leeres Kölsch weggestellt - einmal umgedreht - volles Kölsch stand bereit

Aber auch das war uns recht, warum auch nicht ;o)


Am Sonntag nahmen wir dann am örtlichen Karnevalszug teil, bei welchem laut Zeitungsberichten circa 90.000 Jecken feierten und uns zujubelten. Welch eine wahnsinns Kulisse !!

Das Wetter hätte besser nicht sein können, aus den letzten Jahren waren wir Regen und Schnee gewohnt doch dieses Jahr war es eher mit Karneval in Rio zu vergleichen. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein absolvierten wir auch unseren zweiten Auftritt des Wochenendes. Nach über 4 Stunden und 4-facher Laufstrecke gegenüber allen anderen Teilnehmern waren wir dann erleichtert am Ziel und freuten uns wieder einmal ein Zeichen gesetzt zu haben und uns als modernen, absolut guten Spielmannszug präsentiert haben zu können.

Egal wo wir uns in unserem Kostüm blicken ließen und war es auch ohne Instrumente, der Wiedererkennungswert war gegeben ! Ein jeder lobte uns für unsere musikalischen Darbietungen und bat uns einfach so weiter zu machen.

Keine Sorge ! Das werden wir ! Auch im nächsten Jahr werden die Leuchttürme aus dem nördlichsten Bundesland der BRD wieder ins Land der Jecken kommen und Leuchten, ...

Kölle Allaaaaaaaaaaaaaaaf !!!

 

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Wir vom Spielmannszug Sventana wünschen ein frohes, erfolgreiches und vor allem ein von Gesundheit geprägtes Jahr 2011.